Einen Garten müsste man haben…….
Als Städter in einem beliebten Kiez zu wohnen, mit allen möglichen Verkehrsverbindungen, Einkaufsmöglichkeiten zuhauf, ist Urbanität im besten Sinne. Eng beieinander wohnen bietet Kontakte und kulturelle Anlässe sind oft greifbar nahe. Es ist eben das Städtische, was gegenüber dem weiter Entfernten oder Ländlichen etliche Vorteile aufzuweisen hat. Doch wie so oft bei Vergleichen gilt es bei Bedarf darüber nachzudenken, welche Entscheidung für das Wohnen ggf. für das Arbeiten, möglicherweise für beides zusammen, getroffen werden kann. Gehen wir nicht weiter weg und schauen auch nicht über den Zaun, sondern betrachten wir Berlin aus der Sicht von Neu-Ankömmlingen, Umzüglern, insbesondere Zuwanderern. Die „Multi-Kulti-Gesellschaft“ ist ja keine Berliner Erfindung. Seit der inzwischen weltweit anhaltenden instabilen politischen Verhältnisse gibt es kaum noch einen Staat auf unserem Globus, wo das einstige Paradies noch zu finden ist. Genau das schlimme Gegenteil ist soweit gestreut, dass Völkerwanderungen zu Veränderungen geführt haben.
Vorbei sind die Zeiten, als jede Nation jeweils im eigenen Saft schmoren konnte, ohne die Belange anderer Staaten zu den eigenen machen zu müssen. Das politische Klima hat sich im Zusammenspiel mit dem Weltwirtschaftsgefüge in den letzten 50 Jahren so radikal gewandelt, dass wir, Stand heute, Ängste haben müssen, dass die eingetretene Schieflage nicht mehr ins Gleichgewicht zurückfindet. Wenn wir zurückschauen, wissen zumindest alle, denen die Worte Biologische Vielfalt nicht fremd sind, dass sich die gigantische wirtschaftliche Entwicklung dahin bewegt hat, wo es ausschließlich nur noch um das Geld geht. Man kann reden wie man will, das verpönte Wort Kapitalismus wird nicht mehr unter vorgehaltener Hand erwähnt, nein, er ist real existent, und zwar in fast allen Staaten der Welt, egal welcher Charge oder Coleur sich die jeweiligen Staatsführungen bedienen. Die Wirtschaftssysteme, egal ob in Demokratien, in autoritär geführten Staaten oder in Diktaturen, selbst Länder, die früher zu den Entwicklungsländern zählten, sind nur noch darauf ausgerichtet, soviel Geld und Werte wie möglich zu scheffeln. Zusammenleben, Verständnis, Toleranz, ja, Sympathie, alles Synonyme für Frieden und Gleichheit. Sind sie verlorengegangen?
Geld regiert die Welt und Liza Minelli sang in „Cabaret“ „Money makes the world go round“….Money, Money, Money…. Deutlicher kann man es nicht sagen. Wer an den Knöpfen der Welt dreht, und das sind in diesen Zeiten etliche, halten sich alle zugute, wieder Zustände herbeizuführen, wo sich die Pfründe am besten abschöpfen lassen. Und womit wird am meisten verdient? Erst einmal mit dem Kaputtmachen (Waffen- und Technik-Industrie) und irgendwann kommen dann die Geldheilsbringer beim Wiederaufbau mit gleich danebenstehenden Geldaufnahme-Säcken, die einige Jahre später doppelt gefüllt wieder abgeholt werden. Klingt ein bisschen simpel, ist aber klare Strategie.
Schauen wir uns die längst geschwundene Führungsnation USA an. Der heutige Führer der Nation lässt eigentlich kein Fettnäpfchen aus, in das er nicht tritt. Aus alledem spricht nicht der Demokrat und Politiker, sondern ein wirtschaftlich denkender Machtmensch, den es um Herrschaft, und zwar um die des Geldes, geht. Mag ja sein, dass diese Argumentation ziemlich kurzgefasst und einseitig ist, aber, bitteschön, wo und wie beginnen diese verfluchten Kriege? Vor allem, wer bricht sie vom Zaun? Kriegstreiber! Völkerrechtsbrecher! Menschenverachter! Hört das niemals auf?
Was wäre derzeit der sehnlichste Wunsch? Ja, gewiss, ein Dasein wie im Garten Eden? Er symbolisiert das Leben, die Erkenntnis des Guten wie des Bösen im Ausgleich, wenngleich mit dem Sündenfall von Adam und Eva ein Beispiel folgt, wie man aus dem Paradies vertrieben werden kann. Geschichte, die man glauben kann oder auch nicht, zumindest wäre es der Versuch, darüber nachzudenken, warum es in der Menschheitsgeschichte so unendlich viel Leid gegeben hat und dass gerade in unserer Zeit der Gipfel der Zerstörung einen neuen Zenit erreicht hat.
Den Garten, den ich mir wünsche, habe ich. Meinen Mitmenschen wünsche ich das ebenso. Von haben müssen, kann jedoch keine Rede sein, ein grüner Balkon tut es auch. Wichtig scheint mir, mit einem bisschen Grün oder bunt kommt Entspannung, die wir sehnlichst bräuchten.
Horst
Hotti
Das Leben ist eine bunte Kiste!
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