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Sehn Se dit is Berlin ...

Das Leben ist eine bunte Kiste!

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Beitragvon Hübi » 02.06.2017, 14:41

Karneval der Kulturen!

:icon_arrow: http://www.karneval-berlin.de/de/ :sonne:


... und die Wasserretter (DLRG) sind auf dem Kanal vor Ort! :biggthumpup:

Andreas schreibt:
Die erste Rettung aus dem Wasser erfolgreich, fängt ja gut an! :icon_cool:
Bild


:daumen: - dass nicht noch mehr passiert! :ja:
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Beitragvon Hübi » 06.06.2017, 07:05

Wie eine tanzende Berliner Polizistin das Netz begeistert


Im Dienst kommen Polizisten in Berlin wohl kaum dazu, Salsa zu tanzen. Ein Video bei Facebook zeigt eine Ausnahme. Und die Reaktionen.

:icon_arrow: https://www.morgenpost.de/bezirke/fried ... stert.html :sonne: :ja: :clap: :winkie:
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Tweet des Tages

Beitragvon Hübi » 26.06.2017, 06:40

@pmaurus

„Wenn man die Meldungen von @PolizeiBerlin_E so liest, fragt man sich, ob in Berlin auch ganz normale Menschen leben.“


(Ein paar dieser Meldungen - es waren am Wochenende innerhalb von 24 Stunden mehr als 1200 - finden Sie weiter unten bei „Encore“)

Und hier noch, wie angekündigt, ein paar Polizeitweets vom Wochenende (Hashtag: #24hPolizei):

„In Spandau ist die Party in einer Kita zu laut. Wir schicken den Sandmann vorbei.“
„In Spandau werfen 3 Jugendliche brennende Sachen über die Balkonbrüstung.“
„In Mitte hat eine Straßenlaterne die Contenance verloren. Sie steht nun angebrochen und schief. Wir sind fassungslos.“
„In Steglitz vermutet eine Dame, ihr Mann habe das Türschloss ausgetauscht. Sie kann die Wohnung nicht verlassen.“
„Kein Ton mehr! In einem Krankenhaus in Tempelhof-Schöneberg hat ein Patient seinem Bettnachbarn den kabellosen Lautsprecher zerstört.“
„In Neukölln schlägt sich ein 14-jähriger absichtlich ein Tassen gegen den Kopf.“
„Blankes Entsetzen. In Prenzlauer Berg versucht ein nackter Mann LKWs anzuhalten.“
„Olfaktorische Belästigung. In Prenzlauer Berg steht ein stark riechender Mann mit heruntergelassener Hose im Treppenhaus.“
„Ein Mann teilt mit, dass auf seine Reifen geschossen wurde - wir fahren hin.“
„Im Stich gelassen - In Köpenick gibt es Streitigkeiten über nicht entfernte Wespennester.“
„In Schöneberg wurde eine Frau von ihrer Kosmetikerin geschlagen. Sie wartet vor dem Laden. Wir fahren hin.“
„In Spandau wechseln gerade Betten den Laster. Wir prüfen möglicherweise lasterhaftes Treiben mit fremden beweglichen Betten.“
„Springer auf T4 - In Marinedorf springt ein Mann von Auto zu Auto und schreit dabei die Passanten an.“
„Im Schlosspark in Charlottenburg schießt Mann mit Pfeil und Bogen - Wir schauen uns den Schützen mal an.“
„In Mitte meldet eine Anruferin, dass ihre Nachbarin die Fußmatten vor den Wohnungstüren anzündet.“
„Kaulsdorf: Mann bestellt ein Paket, in dem Paket ist ein weiteres Paket mit Schrotmunition, die hat er aber nie bestellt. Wir eilen.“
„In Pankow brennt eine Matratze auf dem Gehweg! Das Ergebnis einer heißen Nacht?“
„In Charlottenburg hat ein Betonmischer aus Versehen eine zweite Fahrbahndecke gegossen. Wir gucken uns das mal an.“
„An der Breiten Straße in Pankow liegt eine Frau. Auch breit.“
„Am Mexikoplatz in Zehlendorf sind die Ampelmasten verdreht. Die Ampelfelder zeigen in die falsche Richtung.“
„In Kreuzberg randaliert gerade ein kräftiger Mann in karierter Unterhose und rosa T-Shirt vor dem Bäcker!“
„3 Personen mit Verkehrsschild unter dem Arm in Mitte wecken unsere Neugier. Das gucken wir uns mal genauer an!“
„Meldung aus dem Dalandweg: ‚Hier liegt ein Dixi-Klo auf der Straße. Ich wäre fast dagegen gefahren.‘“
„Achtung! Im Tiergartentunnel hat eine Frau die Ausfahrt verpasst und läuft jetzt unterirdisch weiter.“
„Durch Karow ziehen zwei größere Gruppen und hauen auf Motorhauben.“
„In Kreuzberg schlägt man sich - mal wieder.“ Kurz darauf: „Anrufer hat jetzt mit den folgenden Worten aufgelegt: ‚Das wird mir zu viel, ich mische jetzt mit.‘“
„Mann bittet den Nachbarn in Friedrichshain Musik leiser zu machen und fängt sich dafür drei Backpfeifen ein.“
„Horrorfilm oder Realität? Ein Mann steht in Charlottenburg mit einer Axt vorm Haus.“


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Beitragvon Hübi » 28.06.2017, 06:03

„Erste G20-Chaoten nach Hause geschickt“ titelt der „Kurier“, und die „B.Z.“ begrüßt ihre Leser mit der schöne Zeile „Prost Prollizei“ - alle sind empört über die Hundertschaften aus Berlin, die vor ihrem Hamburg-Einsatz in ihren Unterkünften bei Bad Segeberg ein bisschen Party gemacht haben.

Aus dem Bericht der geschockten Wachschützer: „Ein Polizistenpärchen hatte Sex an einem Zaun“, andere „urinierten wild“, es gab „ein großes Gelage“, eine „Schlägerei mit einer Einheit aus Wuppertal“, und dann tanzte auch noch eine Beamtin „in einem Bademantel mit einer Waffe in der Hand auf dem Tisch“.

So ähnlich liest sich das auch im Chatverlauf von Beteiligten: Da ist die Rede von „Tanzen auf Containern“, „Fickerei“ und „Strippen mit Waffen“, außerdem:„Pissen im Zugverband“ (Q: rbb) - etwas Restordnung gab es also noch.

Der Senat erklärte nach intensiver Recherche, dass sich die Polizisten nicht mit Ruhm bekleckert hätten - wenigstens das also blieb uns erspart. So leicht lassen wir uns nicht unseren Ruf ruinieren.

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Beitragvon Hübi » 05.07.2017, 08:42

Die Pimper-Pinkel-Party-Posse bleibt ungesühnt: Keinem der beteiligten Polizisten drohen Konsequenzen, obwohl einige sich ja richtig menschlich benommen hatten (mit Biertrinken und so) - und in Hamburg, das drei Hundertschaften zurück nach Berlin schickte, verstehen sie somit schon vor dem Beginn von G20 die Welt nicht mehr.

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Re: Sehn Se dit is Berlin ...

Beitragvon Hübi » 05.07.2017, 08:48

Guten Morgen,

jahrelang hat die CDU der Stadt erklärt, warum TXL unbedingt geschlossen werden muss. Noch im Wahlprogramm 2016 hieß es stolz: „Wir haben die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass es heute eine klare Planung für die Nachnutzung gibt. Das ist ein wichtiger Baustein für die Stärkung des Forschungs- und Unternehmensstandortes Berlin und die Schaffung moderner Arbeitsplätze.“ Das hat sich erledigt, die CDU will heute nichts mehr wissen davon und unterstützt den Volksentscheid zur Offenhaltung von TXL.

Zur Gedächtnisauffrischung beginnen wir heute deshalb mal mit einer kleinen Sammlung von Argumenten der CDU für das Ende von Tegel.

29.5.09 - „Für die nach dem Ende des Flugbetriebs in Tegel frei werdenden großen Flächen hat die CDU zur Nachnutzung eine große Idee entwickelt. Wo heute noch Flugzeuge starten und landen, soll eine gemischte Gewerbe- und Industriefläche entstehen.“ Und CDU-Chef Henkel sagt: „Rechtlich ist das Ende nicht mehr zu stoppen.“

24.8.12 - Henkel sagt: „Tegel ist für uns eine Herzensangelegenheit - die Entwicklung des Areals hat Priorität.“

30.4.13 - „Heilmann gegen Offenhaltung von Tegel - der BER muss als Drehkreuz etabliert werden, mit zwei Flughäfen in Schönefeld und Tegel funktioniert das nicht.“

25.5.16 - Verkehrsexperte Oliver Friederici pocht auf das gültige Planungsrecht - Tegel weiter zu betreiben, „ist unverantwortlich“.

25.7.2015 - Nochmal Oliver Friederici: Er hält nichts davon, Tegel länger zu öffnen - er begründet das mit dem geltenden Planungsrecht, dem Lärmschutz und der Wirtschaftlichkeit.

24.8.15 - Stadtplanungsexperte Stefan Evers: „Wir sind hier nicht bei ‚Wünsch Dir was‘, sondern bei ‚So isses‘. Weder das Parlament, noch der Senat, noch nicht einmal ein Volksentscheid könnte die Offenhaltung erzwingen. Also konzentriere ich meine Kraft darauf, die bestmögliche Nachnutzung für Tegel vorzubereiten. Und das sind Industrie, Forschung und zu einem Teil auch Wohnungen. Diese Pläne hat die CDU-Fraktion aktuell wieder bekräftigt.“

2.11.15 - Fraktionschef Florian Graf: „Der Technologie- und Forschungspark als Nachnutzung des Flughafens Tegel ist das Referenzmodell für die industrielle Entwicklung Berlins - mit zusätzlichen Wohnungen und einem Wissenschaftsstandort. Für die CDU hat die Entwicklung des heutigen Flughafens Tegel zum Großprojekt für Arbeiten und Wohnen absolute Priorität.“

8.9.16 - Henkel: „Für die Union gibt es hier eine ganz klare Haltung: Wir beschäftigen uns mit der Frage der Nachnutzung. Tegel wird in dem Augenblick geschlossen, wenn der BER ans Netz geht. Wir organisieren dann im Rahmen der Entwicklung von weiteren Zukunftsorten für die Stadt eine Urban Tech Republic. Darauf konzentrieren wir unsere Kräfte.

14.9.16 - Auf die Frage, warum die Berlinerinnen und Berliner die CDU wählen sollten, antwortet ihr Spitzenkandidat: „Weil meine Partei für Verlässlichkeit steht.“

Heute sagt Evers, er habe sich damals in die rechtlichen Fragen nicht richtig reingelesen, und Parteichefin Monika Grütters behauptet, es gebe „veränderte Rahmenbedingungen“. Die sind aber die gleichen wie vor der Wahl, selbst Ex-Justizsenator Thomas Heilmann sagt: „Die vom Fluglärm massiv betroffenen Anwohner werden klagen und gewinnen.“

Geändert hat sich also nur eins: Grütters Wackelpartei ist wieder in der Opposition.
Auch eine schöne Aufgabe - aber zurzeit würde ich bei der CDU in Sachen Flughafenpolitik nicht mal eine Kurzstrecke buchen.

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Re: Sehn Se dit is Berlin ...

Beitragvon Hübi » 10.07.2017, 06:40

Seit mehr als zehn Jahren versucht die BVG vergeblich, in ihren Straßenbahnen Fahrkartenautomaten mit Geldscheinschlitz in Betrieb zu nehmen (Kreditkarten funktionieren natürlich auch nicht).

Woran das liegt, beschreibt Klaus Kurpjuweit heute im Tagesspiegel - es liest sich wie ein Slapstick von Stan Laurel und Oliver Hardy, den heimlichen Maskottchen des Unternehmens.

Offen bleibt, ob die Kästen noch in Gang kommen, bevor das Bargeld abgeschafft wird.

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Beitragvon Hübi » 10.07.2017, 06:42

Hier ein wichtiger Gesundheitshinweis:
Falls Sie vorhaben, in einem Amt zusammenzubrechen, vermeiden Sie das BA Steglitz-Zehlendorf - hier haben 2016 nur 2 Mitarbeiter den Erste-Hilfe-Kurs absolviert (vorgeschrieben: 5 % der MA, Auffrischung alle 2 Jahre).

Sinken Sie lieber in Lichtenberg zu Boden (234 MA) - aber bedenken Sie: Ohnmächtig bleiben sie hier wie dort und so oder so.
(Auskunft Finanzverwaltung, Anfrage MdA Dregger).

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Beitragvon Hübi » 11.07.2017, 05:50

Zu den weiteren Meldungen aus Berlin:

Wir beginnen mit dem Absturzprotokoll eines politischen Bruchpiloten:

Am 12. Juni 2014 sagte Verkehrsminister Alexander Dobrindt zu einer Offenhaltung des Flughafens TXL: „Das ist kein Thema - und nichts, was der Bund zu entscheiden hat.“

Am 23. Februar 2016: „Das geht nicht. Tegel muss nach dem Planfeststellungsbeschluss geschlossen werden.“

8. Juli 2017: „Eine Hauptstadt mit zwei Flughäfen ist gut vorstellbar.“

Gestern erklärte dazu eine Sprecherin der Bundesregierung: „Bei der Äußerung von Bundesminister Dobrindt handelt es sich um einen persönlichen Debattenbeitrag des Ministers“ - also um so eine Art Büttenrede, die nicht ernst zu nehmen ist. Tätää.

n den 21 Jahren seit dem Konsensbeschluss der Gesellschafter Bund, Berlin und Brandenburg zum Bau eines Single-Airports in Schönefeld ist auch viel Nonsens beschlossen und gesagt worden. Einen solchen Kamikaze-Anflug auf eine Aufsichtsratssitzung wie der Dobrindts am vergangenen Freitag hat es von einem der Gesellschafter aber bisher noch nicht gegeben.

Nach zwei Jahrzehnten Pannenplanung die bisherige Flughafenpolitik in Frage zu stellen ist grundsätzlich legitim - aber mit einer solchen willkürlichen Stimmungssurferei lässt sich nicht mal ein bayerischer Provinzlandeplatz für Hobbyflieger betreiben.

An Dobrindt lag es übrigens nicht, dass während der FBB-Aufsichtsratssitzung der Blitz einschlug und die Klimaanlage lahmlegte - auch wenn er das sicher lustig gefunden hätte.

Und ein Letztes zum Thema für heute: Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup machte sich gestern nach der Sondersitzung im Landtag von Brandenburg auf den Weg nach China - dort sollen in den kommenden acht Jahren 124 neue Flughäfen entstehen.

Durchschnittliche Bauzeit: zwei bis drei Jahre, bei den größeren Airports vier.

Dazu der Kommentar von Mao Tse-tung: „Der Mann, der den Wind der Veränderung spürt, sollte keinen Windschutz, sondern eine Windmühle bauen.“

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Beitragvon Hübi » 11.07.2017, 05:55

In der „Berliner Rundschau“ der CDU erklärt die Parteivorsitzende Monika Grütters im Editorial, warum sie im Bundestag für die „Gleichstellung der Homo-Ehe“ gestimmt hat – „nicht obwohl, sondern weil ich katholisch bin.

Es ist die christliche Botschaft der Nächstenliebe, die uns dazu auffordert, im menschlichen Miteinander das Verbindende über das Trennende zu stellen“.

Was sie nicht schreibt: Warum sich die Berliner CDU in der vergangenen Legislaturperiode so massiv gewehrt hat gegen eine Zustimmung des Senats für das Miteinander, das Verbindende, die Nächstenliebe.

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