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26. - 27.08.17: 29. KNAPPENMAN TRIATHLON

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Re: 26. - 27.08.17: 29. KNAPPENMAN TRIATHLON

Beitragvon Betina » 31.08.2017, 00:45

Hallo Ihr Lieben und danke für die Geduld :freu: !
Nun endlich meine Erlebnisse, eines sehr entscheidenden Tages in meinem Leben :freude: !

KnappenMan XXL, der Zweite!
Um es gleich vorweg zu nehmen, er war mir schon im letzten Jahr ans Herz gewachsen, der schnellste Triathlon in der Lausitz!
Im letzten Jahr startete ich meinen ersten Versuch auf dieser LD (Langdistanz), scheiterte aber nach 6,5 h unaufhörlichen Rückenschmerzen auf dem Rad und einem anschl. HM (Halbmarathon).
Die Hauptursache sah ich neben Temperaturen um die 36 Grad in der völlig unzureichenden Ernährung mit fester Nahrung. Aber das könnt ihr gerne noch einmal unter KnappenMan 2016 nachlesen :icon_wink: .
Später machte ich eine Ursachenanalyse, beschäftigte mich mit jedem Abschnitt der LD und brachte diese in Bezug aller möglicher Eventualitäten, wie Regen, Wind, Kälte, Wärme o.ä. Ich überlegte mir ganz banal, was mit meinem Wasser am Wechselpunkt Rad passieren würde, wenn es heiß ist, regnet oder sonstiges eintritt. So spielte ich die wichtigsten Abschnitte meines Wettkampfs durch und versuchte mich auf alles Mögliche einzustellen. 2 Tage vor dem Wettkampf hat man dann ja in der Regel eine stabile Wettervorhersage und kann die Dinge umsetzen, die zutreffend sind. :icon_lol:.
Dieses Jahr waren ca. 25 Grad angesagt, fürs Schwimmen super, fürs Rad angenehm, für einen Lauf in ungeschützter Sonneneinstrahlung schon wieder eine Herausforderung.
So kam es dann auch, wie angekündigt.
Vor der LD las ich den Artikel von Alex und bekam immer wieder Unterstützung von einer Freundin, die ihre Sache RICHTIG gut macht und umfangreiche Erfahrungen hat!
Tja Alex, mit meiner Vermutung, ich könne etwa auf 2/3 deines Trainingsumfangs zurückgreifen und mich wegen zu weniger langer Läufe auf meine Rad-km verlassen, lag ich ziemlich falsch, denn ich hatte gerade mal die Hälfte :icon_eek: :icon_cry: !
Wenn also die meisten Triathleten auf > 4000 Rad-km bis zum Wettkampf zurückgreifen konnten, waren es bei mir (ohnehin schwacher Radfahrerin) gerade mal die Hälfte. Ich kann euch sagen, dass mir ganz Bange wurde, als mir das klar war :confused: !
Aber es war an der Zeit, sich schnell noch anzumelden oder den ganzen Trainingsaufwand ‚in die Tonne zu treten‘. Zudem ‚erwarteten‘ einige Freunde von mir, dass ich dort antrete und dieses Jahr ordentlich abliefere :biggrin:!
Natürlich ist es MEINE Entscheidung, aber ein bisschen Druck von außen schadet nicht und ich konnte ja immerhin auf ca. 90 Schwimm-Km, 2300 Rad-Km und 830 Lauf-Km zurückgreifen. Dummerweise warf mich eine hartnäckige Erkältung immer wieder zurück, so dass ich nur wenige und sehr langsame lange Läufe machen konnte.
Auch den enormen Trainingsaufwand wollte ich im nächsten Jahr nicht noch einmal angehen müssen. Das Pensum ist sehr schlecht mit meinem beruflichen Zeitaufwand in Einklang zu bringen und auch Haus, Hof und Familie wollen mal dran sein. Ich wollte endlich einen Strich unter das Thema machen können!
Gesagt, getan! Ich meldete mich schnell noch für eine ordentliche Stange Geld an und hatte den Ehrgeiz diese Ausgabe nicht bereuen zu müssen. :daumen:
Immer wieder wurde mir bestätigt, dass die Trainingsumfänge schon reichen würden. Beim Schwimmen war ich mir da ziemlich sicher, auch wenn ich dort mehr technische Trainings, als lange Einheiten > 3 km gemacht habe. Für Radumfänge fuhr ich in Summe 10 x über 100 km, aber gerade 2 mal > 150 km. Durch eine nach vorn gebogene Sattelstange wurde auch mein schlimmes Rückenproblem erheblich reduziert, der Rest muss nun durch Stabi- und Rückentraining ausgeglichen werden!
Das Lauftraining :run: war besonders kritisch! Ich hatte nur 4 LL > 25 km. Aber hier wird immer wieder propagiert, dass man sich diese Kraft vom Rad holt. So ganz konnte ich das nicht glauben, aber mein Wettkampf würde mir das ja noch beweisen wollen!
Am Vorabend des Wettkampfs war nochmal ‚Wasserfühlen‘ angesagt, schauen, wie es wäre, wenn plötzlich Wellen auftreten würden (mein großes Problem!) und dem See mitgeben, dass er mir am nächsten Tag einen schönen glatten Spiegel beschert! Ich ging ohne Neo ins Wasser. Das Wasser hatte 20 Grad und war echt angenehm! Anschließend ging es nochmal für 1 h auf’s Rad. Wir fuhren die kritischen Stellen per Rad ab und speicherten sie im Kopf ab!
Bald nahte auch schon die Wettkampfbesprechung, weitere Freund waren angekommen und die Aufregung stieg langsam.
Vorab hatten wir uns gut mit Nahrung für den eigenen VP versorgt :piratisst:, wir hatten das Gefühl, ausreichend gerüstet zu sein!
Ich war besonders sorgfältig, denn an der Nahrung sollte es dieses mal nicht scheitern.
Los ging es am Samstag mit dem Aufstehen um 4:00! Ist echt nicht meins, aber mach was dagegen! Ich frühstückte dieses mal ganz normal. Es gab ein Brötchen mit Butter und Käse, ein gekochtes Ei und Kaffee. Bis 1 h vor Wettkampf ein kh-reiches Sportgetränk. Das war’s und es ließ sich gut an.
Viel Zeit war vor Ort nicht mehr, Wechselzonen einrichten, Uwe war als begleitender Helfer mitgekommen und uns eine riesen Stütze!! :klasse:!!
6:50 Uhr nochmalige Wettkampfeinweisung am Wasser. Im letzten Jahr machte ich mir noch das Hemd nass. Dieses Jahr hatte ich eine gute Strategie für mein mentales Training! Ich stellte mir vor, dass ich heute ein gemeinsames Schwimmtraining mit all den Sportlern machen könne: Das klappte ganz gut! :icon_lol:!
Wir starteten dieses Jahr nicht so weit hinten und schon hatten wir wieder das übliche Gewühle um beste Plätze im Wasser. Ich bekam einen ordentlichen Schlag auf meinen Knöchel :hammer: und dachte nur: „aha, so kann man seine Gegner auch ausschalten“!
Irgendwann verging der Schmerz wieder, denn das Wasser hat gut gekühlt!
Das Schwimmen war etwa so angenehm, wie im letzten Jahr. Ein schöner glatter Spiegel, die Sonne drauf stehend, keine Wellen, einfach toll!
Trotzdem wollten die 2 Runden erstmal überstanden sein!
Nach gut 1,5 h ging es aus dem Wasser in die Wechselzone zum Rad. Dank einiger Spritzen in den Rücken, musste ich dieses mal meinen Neo nicht im Liegen ausziehen :rot: :lacher: , konnte mich normal bewegen und musste nur darauf achten, nicht zu viel Zeit zu vertrödeln!
Trotzdem nahm ich mir die Zeit, die ich brauchte, ich wollte ja nicht ERSTE werden! Am Ausgang einen Schluck Wasser genommen, ging es auf Radstrecke.
Diese konnte ich schön aufteilen, in: die Erste, die Zweite mit 1/3 der Gesamtstrecke, die Dritte, als Hälfte, die Vierte, den 2/3, die Vorletzte und die letzte Runde. So vergingen die Runden relativ zügig.
Die Radstrecke führte um den Scheibesee und hatte ein paar kleine Hügel zu dabei. Ich bemerkte, dass ich relativ konstant gefahren sein musste, denn ich traf meine bekannten Gesichter immer an der gleichen Stelle. Trotzdem wollte ich es nicht genauer wissen. Ich schaute nicht ein einziges mal auf meine Uhr. Ich wollte es ‚fließen‘ lassen! Nach 6 h und einigen Minuten, die garantiert als Biopause noch runter gerechnet werden könnten, war auch der Radkurs bald geschafft. Ganze 30 Minuten besser, als im letzten Jahr und mal ohne Besenwagen im Nacken, aber vor allem noch nicht die Letzte :frech:!
Natürlich hatte ich auch hier wieder ab Runde 4 mit Rückenschmerzen zu kämpfen, aber dieses mal vergingen sie einigermaßen, bei entsprechendem Wechseln der Radposition. Am eigenen VP nahm ich vorwiegen Wasser mit etwas Sprudel , einen Riegel, Gel und Bananen auf. Ich kam gut klar damit, aber sehnte mich auch langsam nach etwas RICHTIGEM zu essen. Uwe, unser fleißiger Helfer, musste Einiges ertragen, ich konnte ihn nämlich im Schatten der Bäume kaum ausmachen und musste ihn immer rufen! Die Erkennbarkeit dieses Standes muss unbedingt noch verbessert werden.
Jo! Nun kämpfte ich mich mental zur nächsten Sportart, dem Laufen :run:.
Was freut man sich, nun endlich mal einen lockeren Laufstil praktizieren zu können und etwas anderes zu tun, als Rad zu fahren!
Angekommen in der Wechselzone stattete ich in aller Gelassenheit dem Dixi einen Besuch ab, nahm am Ausgang wieder etwas zu Trinken auf und versuchte in einen lockeren Tritt zu kommen.
Die Strecke umfasste 10,5 km, begann schön schattig, hatte aber auch lange, gerade Passagen, die voll in der Sonne standen.
Meine Runden gestaltete ich jetzt nach dem ‚ALEX-Modell‘ :biggrin: :biggthumpup:!
Die Erste war die Runde zum Ankommen, Begrüßen und Einlaufen. Die Zweite, die, in der ich noch stabil und locker Durchlaufen wollte. Die Dritte und schon die Vorletzte, aber auch die Kritische, weil ich diese beim letzten mal nicht mehr lief!
Diese also bloß nicht Gehen, dafür gibt es gar keinen Grund, sondern weiter locker Durchlaufen, so lange es möglich ist. Nur an den Ständen hielt ich kurz an. Auch an unserem eigenen VP hatten wir uns gut versorgt. Mir hat vor allen gebratenes Hühnchenfleisch Kraft gegeben, aber auch ein Erdinger alkoholfrei mit Grapefruit :beers: auf der letzten Runde!
Runde um Runde holte ich meine Mitstreiter auf und ich ahnte, dass ich es heute schaffen könnte :klimper: :win:!
Schon am Anfang der dritten Runde dachte ich daran und mir schoss es dort schon erste Emotionstränen in die Augen.
Jetzt aber weitermachen und bloß nicht an belastende Dinge, wie Hunger, Hitze, Schweregefühl denken.
Auf der vorletzten Runde ließ dann auch die Sonnenkraft nach, so dass ich mich auf eine etwas kühlere letzte Runde freute. Und schon war es so weit. Die 10,5 km waren recht zügig abgespult, ich konnte immer noch ganz locker laufen und so machte ich mich an die 4. und letzte Runde. Ich freute mich wie Bolle und dachte: selbst wenn ich diese Runde spazieren gehen würde, ich könnte es schaffen! So machte ich eine kleine Zeremonie daraus, dass ich anschließend nicht noch einmal am Stand vorbeikommen müsse. Auf den letzten 5 km packte mich noch einmal die Motivation und ich konnte nochmal ordentlich zulegen. Bald erreichte ich ‚meine Zeltplatz-Fan-Gemeinde‘, die auf mich gewartet hatten! Wie lieb von ihnen :klasse:!
Ich hatte es fast geschafft! Lief mit eingeschaltetem Super-Turbo im Hellen ins Ziel und freute mich des Lebens :finisher:!
Ich war gar nicht schlimm erschöpft, eigentlich eher mäßig, wie bei einem Marathon, den man im mittleren Tempo gelaufen ist.
Ja, nun hatte ich es geschafft, Augen zusammen gekniffen und ein paar Tränchen fließen lassen, genoss ich, dass ich nun wieder eines meiner großen Lebensziele erfüllt hatte :banane: :dance: :sport1:!
Rückblickend betrachtet war es ein toller Wettkampf, bei dem für mich alles gestimmt hat!
An den Tagen danach ganz unglaublich: keine Schmerzen, Muskelkater oder ähnliche Ausfallerscheinungen!

Deshalb an dieser Stelle nochmal Dank an alle :huldigen: :huldigen: :huldigen:, die mich vor Ort, während der vielen Trainings oder auch generell begleitet und unterstützt und an mich geglaubt haben!

Nun würde ich mir auch eine zweite und dritte Langdistanz zutrauen. Ich konnte nochmal einige Ansätze mitnehmen, vor allem aber den Eindruck, dass nichts unmöglich ist! Im nächsten Jahr will ich es etwas ruhiger angehen lassen. Jetzt müssen mal die Dinge ran, die in diesem Jahr vernachlässigt wurden. Trotzdem wird Triathlon nun einen noch festeren Platz in meinem Leben haben, aber es muss nicht immer gleich LD sein.
Was bin ich jetzt eigentlich?
IronMan-Woman oder IronWoman :gruebel: :icon_eek: :confused: :biggrin:?

LG Betina :winkie:
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Re: 26. - 27.08.17: 29. KNAPPENMAN TRIATHLON

Beitragvon Asphaltcowboy » 31.08.2017, 03:19

Glückwunsch und Respekt vor deiner Disziplin liebe Betti. Tolle Zeit, klasse Bericht.


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Re: 26. - 27.08.17: 29. KNAPPENMAN TRIATHLON

Beitragvon Hübi » 31.08.2017, 09:35

Betina hat geschrieben:[...]
Was bin ich jetzt eigentlich?
IronMan-Woman oder IronWoman :gruebel: :icon_eek: :confused: :biggrin:?

LG Betina :winkie:


@Betina: Du bist eine ganz starke Frau! :huldigen: :win: :respekt: :gratulation: :blumen:

Toller Bericht! :danke: :klasse:
Liebe Grüße, Bild | Berlin-Marathon Jubilee Bild
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29. KNAPPENMAN TRIATHLON 2017

Beitragvon Foxi » 31.08.2017, 15:22

Ganz toller Bericht, Betina! :clap:
Man kann all die viele Entbehrungen, Zweifel, Überlegungen, inneren Wendungen usw. sehr gut nachvollziehen, die du vor allem in Vorfeld dieses Wettkampfs durchlebt hast. Aber auch die klare Fokussierung, mit der du im Wettkampf selbst zu Werke "gegangen" bzw. geschwommen und geradelt bist. :klasse:
Die "wenigen" Trainings-Km im Vorfeld sagen allein nicht viel aus - hinzu kommt die sehr langfristige Trainingswirkung, also auch einschließlich des Jahres 2016! :ja:

Eine schöne Reflexion für dich selbst und eine spannende Lektüre für andere. :danke:

Betina hat geschrieben:Was bin ich jetzt eigentlich?
IronMan-Woman oder IronWoman :gruebel: :icon_eek: :confused: :biggrin:?

Kleine Namenskunde: Bei der Firma "IRONMAN"® hießen bislang tatsächlich alle Finisher - unabhängig vom Geschlecht - "IronMan". Dieser Titel kostet neben all der Mühe aber eben auch ca. 600 €. :gruebel: Inzwischen wandelt sich das Bewusstsein und bei manchen IRONMAN®-Veranstaltungen wird auch von IRONWOMAN gesprochen.

Alle anderen Langdistanzen haben entsprechend ihrer Veranstaltung eigene Namen, die griffiger und plakativer klingen sollen als "Langdistanzfinisher". Zum Beispiel "OstseeMan" (Glücksburg), "BarockMan" (Moritzburg) oder ähnlich. In Roth, Regensburg oder Almere heißen die Finisher jedenfalls NICHT "Challenger"... :biggrin:
Die "eiserne Lady" war mal die brit. Premierministerin (Margret Thatcher). Die Überlegung, dass du auch ohne die üblichen Ehejahre jetzt "die Eiserne" feiern kannst, wird dir auch wenig behagen. :lacher:

Insofern bist du eine eisenharte Triathletin, die sich ihren großen Traum erfüllt hat. Keine Traumtänzerin, wohl aber eine mit dem "Dream-come-true". :sport1: :sport1: Ganz großes Kino!
Niemand möchte, dass Beiträge hier kommentarlos gelöscht werden. :icon_eek:
So etwas geht gar nicht - das ist Zensur
:icon_exclaim:
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Re: 26. - 27.08.17: 29. KNAPPENMAN TRIATHLON

Beitragvon Bußi » 31.08.2017, 20:31

Hallo Bettina
Glückwunsch zu deiner Wahnsinns Leistung :huldigen:
Dein Bericht ist der Hammer. :klasse:
Gruß Bußi :winkie:
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Re: 26. - 27.08.17: 29. KNAPPENMAN TRIATHLON

Beitragvon Betina » 31.08.2017, 22:11

... vielen Dank, mein Lieber :rot: , :freude:!
Ach dir Peter, für die Anerkennung und Erläuterungen :icon_cool: :klimper: !

Was ich übrigens noch sehr bemerkenswert fand, war der Respekt der anderen Lang- und Mitteldistanzler, den sie mir entgegen gebracht haben, als die erkannt haben, dass ich auf der LD unterwegs bin. Das fand ich richtig toll. Ich hätte das Gefühl, sie hätten mir gern ein Stück Last abgenommen, aber ich fühlte mich ja fit und die erwartete Quälerei blieb aus. Dafür waren einige von ihnen schon ziemlich fertig mit der Welt :hammer: ! Vllt. deshalb der Höhe Respekt :icon_wink:!
LG Betina :winkie:
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Re: 26. - 27.08.17: 29. KNAPPENMAN TRIATHLON

Beitragvon Alex T. » 01.09.2017, 11:03

Liebe Betina,

Danke für Deinen schönen Bericht.

Mir war gar nicht klar, dass Du Dich praktisch erst am Vortag für die LD nachgemeldet hast. Das ist natürlich ein Luxus bei solch einer kleinen Veranstaltung.

Rückblickend betrachtet war es ein toller Wettkampf, bei dem für mich alles gestimmt hat!
An den Tagen danach ganz unglaublich: keine Schmerzen, Muskelkater oder ähnliche Ausfallerscheinungen!

Ansonsten hast Du vieles richtig gemacht, denn aus Deinen Zeilen lässt sich ja keine kritische Phase herauslesen. Merkwürdig - wenn das Rennen so läuft, ist man wohl fast ein wenig enttäuscht, wenn große Krisen ausgeblieben sind.

Zum Trainingsaufwand:
Ich bin relativ strikt nach Plan vorgegangen (12h Plan von triathlon-szene), vor allem, was die wöchentliche Belastung betraf. Dass es auch mit wesentlich weniger Aufwand geht, war mir auch klar. Und das hast Du ja letztlich auch bewiesen.
Die Einheiten müssen dann natürlich qualitativ hochwertig sein und gezielt Trainingsreize setzen. Das scheint Dir gut gelungen zu sein - siehe Deine Radzeit!

Was nehme ich für mich mit:
Der Knappenman hat eine schnelle Strecke und man kann spontan noch teilnehmen. Das lässt viele Optionen offen - ist vielleicht für mich 2018 interessant.

Betina - Dir gute Regeneration und noch mal meinen großen Respekt für Deine Leistung

Alex :winkie:
2018: Liepnitzsee Tria OD - Kallinchen Tria Sprint
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Re: 26. - 27.08.17: 29. KNAPPENMAN TRIATHLON

Beitragvon HavelwolfGang » 02.09.2017, 07:03

Der Knappenman ist in der Tat der schnelle in der Lausitz und nicht vergleichbar mit Roth oder Frankfurt. Bis auf wenige Bodenwellen beim Rad und kleinere leichte Anstiege beim Laufen ist alles im grünen Bereich. Man kann also voll seine Trainingseinheiten nacheinander abspulen. Ich werde, wenn ich wieder alles so weiter machen kann wie 2017, Betinchen im Rahmen ihrer Möglichkeit mitmacht, wieder dort an den Start gehen.
Also trainieren für die LD und dann am Tag davor entweder für die LD oder den Halben entscheiden! Das ist doch eine tolle Option, die man erst einmal finden muss. Die Gebühr für diesen Schritt bleibt im Rahmen des Möglichen.Unsere Unterkunft steht ja fest!
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