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Hotti

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Re: Hotti

Beitragvon Hotti » 18.01.2023, 13:38

Hase und Igel

Es war an einem Dienstagmorgen im Mittwinter, gerade als es weder Schnee noch Frost, sondern nur trübes mit Regenaussicht gefärbtes Wetter gab. Das war heute. Fleißige Leute gehen dem Broterwerb nach, ohne zu fragen wie das Wetter werden wird. Diejenigen, die diese Regeltätigkeit pflichtgemäß längst erfüllt haben, könnten sich gemütlich zurücklehnen und abwarten, was der Tag bringen wird oder es eben auch besser ist, sich bewegen. Tja, derartige Entscheidungen, zumal im fortgeschrittenen Alter, zu fällen, ist nicht ganz einfach. Nun bin ich in der glücklichen Lage, darüber gar nicht nachdenken zu müssen. Ich mache einfach, was mir gefällt. Beneidenswert? Aber sicher, während anstehende Anderweitigkeiten etwas warten müssen. Und da ich dieses BEWEGEN schon mit der Muttermilch eingesogen habe, komme ich davon auch nicht mehr weg.

Dagegen gibt es genügend Leute, die eine ganz eigene Art der Bewegung bevorzugen, indem sie einfach das Weite suchen. Hauen einfach für ein paar Tage, im besten Sinne eine ganze Woche und im allerschlimmsten Fall ein ganzes Vierteljahr aus unseren Gefilden ab. Und das in diesem Winter oder gerade deshalb? Wie auch immer, es überkommt einen, wenn man ins Detail geht. Das lasse ich besser.

Für heute hatte ich mir vorgenommen, nicht nur drauflos ins Waldige zu laufen, obschon sich das bei Start-/ und Zielgleiche Mommsen kaum vermeiden lässt. Erst einmal parallel zur Heerstr. in die Lykallee. Herrlich, da geht es erst einmal abwärts, die Schritte werden leichter, fast so, wie früher. Abwarten, es wird schwieriger. Als wir die Kranzallee antippen, geht es rechts ab über die ampelgesteuerte Heerstr. in die Flatowallee und gleich links weg in den Ch.-Dickens-Weg, vorbei am Paulinen-Krkhs. bis zur Schirwindter Allee. Alles Alleen, weil baumbestanden. Derweil sind wir bereits am Scholzplatz angelangt, wo der Sendemast des RBB (Rundfunk und TV, Höhe 230 + 73m ü. Normalnull) steht. Und wenn man ein bisschen sucht (gleich hinter der Aral-Tankstelle), dann führt wahrscheinlich nur den Anwohnern der Hochhäuser Heerstr. im Dreh und bei Überquerung der Glockenturmstr. ein bekannter Trampelpfad auf leichter Anhöhe bis genau zum Abstieg auf verschlungenem Weg zur Havelchaussee.

Unten angekommen, gucken wir der Stößenseebrücke unter den Rock. Fällt doch wohl nicht unter Sexismus!? Im Gegenteil, der Bau ist ganz nüchtern etwas für Konstruktions-Interessierte. Steht man drunter, dann kommt sofort die Verbindung zu Gustave Eiffel von wegen dat Türmsche in Paris auf. Und so schön in Rostgrün angemalt wie unsere Brücke von unten, ist der Eiffelturm nicht. Wir also untendurch und weiter auf der Havelchaussee bis zur Schule am Postfenn. Da begann ein bisschen Bergsteigen, so steil gings hoch. Der Ausgleich kommt im Grunewald behände, denn wer hochläuft, darf auch wieder runter. So tasten wir uns bis zur Kreuzung Alter Postweg und dem Weg zur Kiesgrube. Sechs waren wir bisher, nun teilten wir uns drei ./. drei. Die einen wählten die Direttisima zum Mommsen, zwei Begleiterinnen (Cornelia und Kristina) und meine Wenigkeit nahmen 2 km mehr in Kauf; gesamt fast 12.

Und wie war das mit Hase und Igel? Kam ja gar nicht vor. Die Pointe kommt doch immer zum Schluss: Unser Hase Kristina läuft sehr gerne einen Schritt voraus, wenn sie weiß, wo es lang geht. Wir, die Igel, traben brav hinterher. Doch manchmal (bei einem Abzweig) ist ein Igel vorneweg und ruft „bin schon da“. So wäre es normalerweise auch heute gewesen, doch da die Strecke nicht bekannt war, liefen Hase und Igel schön zusammen. Die letzten beiden km spielten keine Rolle mehr. Und weil das so war, kamen alle unbeschadet ans Ziel.

Wer das Märchen nicht kennt: Der Hase hat sich totgerannt und der Igel hat mit seiner Frau geschummelt. Nachzulesen bei den Gebrüdern Grimm. Der Vergleich hinkt natürlich, aber der Gedanke kam mir einfach in den Sinn für eine etwas andere Überschrift, und dass Kristina etwa willfähriges Opfer geworden wäre, käme niemand in den Sinn. Wir schätzen sie sehr. Muss doch einmal gesagt sein, wie so manches, was im Verborgenen blüht.

Horst
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Re: Hotti

Beitragvon Hotti » 21.01.2023, 16:48

Blau und Weiß, Rot und Weiß

Aha, denken die Neunmalklugen Berliner:innen, kennen wir doch, Haertha und die Eisernen. Demnach bleibt, was die Balltreter so tun, selbst den am Sport völlig Uninteressierten nicht unbekannt. Zwar gibt es in diesen beiden Teams keine überragenden Star-Figuren wie bei den Bayern oder bei den Ruhrpötten aus Doortmund, aber, der Ball soll rollen, während die einen im oberen Teil der Tabelle mitmischen und die anderen seit einiger Zeit fleißig darum kämpfen, dem Sog in die Zweitklassigkeit zu entgehen.

Fußball, und das von mir, wo ich doch außer der Abseitsregel so gut wie gar nichts von dem Spiel in Sachen Aufstellung, Taktik, Spielsystem, Aus- und Einwechslung, Foul oder nicht usw. verstehe. Nur so viel: „Der Ball ist rund“, sagte einst Ikone Sepp Herberger, auch „Das Runde muss ins Eckige“ (nur nicht ins eigene) wird ihm zugeschrieben. Ist doch ganz einfach.

Noch einfacher ist es, davon einfach zu lassen und sich unserer gemeinsamen Spezie zu widmen. Jeden Tag oder leicht weniger Laufen, keine Zuschauer, kein Applaus und kein Salär. Ganz privat, mit meist viel Spaß und überhaupt, der Gesundheit überwiegend zuträglich. Wir nähern uns langsam dem Geheimnis Blau/Weiß/Rot. Bevor das gelüftet wird, noch ein klein wenig Geduld.

Zunächst, Ihr wisst es, hakten wir den Do-Lauftag ab. Ja, wo laufen sie denn? Gute Frage. Woanders, nämlich Treffpunkt Clayallee Ecke Pücklerstraße, ganz in der Nähe des versteckten Brücke-Museums (mein kultureller Lieblingsort) am Bussardsteig. Wir waren zu fünft, leider, nicht nur weil es langsam wieder kälter wird. Start Richtung Platz am Wilden Eber (km 28 beim Berlin-Marathon), biegen an der Messelstraße rechts in den Grünstreifenpark ein und nehmen die Kehre zur Bernadottestraße, um am Auslauf der Clayallee nahe Roseneck in die Robert-Stolz-Anlage (ein kleiner Waldpark) und den Eichhörnchensteig weiterzulaufen.
So, ein Blick nach links, ein Blick nach rechts: Blau-Weiß e.V., genauer gesagt Tennis-Club 1899. Eine Edel-Anlage. Für nicht ganz unbetuchte Tennis-Freaks ein Muss. Nix da, Hertha.

Wir beschränken uns nicht auf die Standardgröße eines Tennisplatzes (23,77 x 10,97 Meter mit einer Auslaufzone von 6,40 m), sondern verschmähen den sonst üblichen Wassergeruch des Hundebadesees Grunewald und laufen stattdessen oberhalb. Viele kennen diesen welligen Weg, der einfach Spaß macht. Wir orientieren uns weiter zum Oberhaardter Weg und als Verlängerung Gottfried-von-Cramm-Weg (der Namensgeber, einstmals „Tennis-Baron“ – 3 x Wimbledon-Finale, 1 x US Open-Finale) und haben Eintritt in die Vereins-Arena „Steffi Graf-Stadion“ von (na, klingt`s?) LTTC Rot-Weiß e.V. – steht für Lawn (Rasen)-Tennis-Turnier-Club.

Ein bisschen riskant oder frech, denn wir laufen ungefragt auf Wegen durchs Gelände und verlassen es am Auerbach-Tunnel mit der stillen Bemerkung: „Haben uns ordentlich betragen.“ Auch hier auf diesem Areal ist die Haute Volèe des Tennis zu bestimmten Zeiten versammelt. Wir gehören nicht dazu, denn wir haben noch ein paar Kilometer zu laufen. Erst einmal weiter durch den Wald Richtung Hüttenweg, dann zum Jagdschloss Grunewald und von dort zum Dahlemer Start-Ort Pücklerstraße. So schnell kann es gehen.

Ein Diskurs in Sachen Fremdenführung mit anschließendem Erdbeer-Muffin-Kaffee-Gelage, Letzteres dank Dieters Einlage mittels seiner lobenswerten Frau Gemahlin Gabriele. Dass wir nur 10,3 km auf der Digital-Uhr angezeigt bekamen, muss wohl am Drang zum Kaffee gelegen haben, denn es wären noch ein paar tausend Meter möglich gewesen. Doch wer vordem so viel von Blau und Rot serviert bekam, war erlebnisreich abgefüllt.

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Re: Hotti

Beitragvon Hotti » 26.01.2023, 17:35

Überflieger?!

Da fragt ausgerechnet mich jemand, wie lang denn eigentlich der Marathonlauf sei. Ich antworte verschämt, als ob ich das nicht wüsste: „Soweit mir bekannt ist, wird der Marathonlauf mit 42.195 m vermessen, wenn sich seit gestern nichts geändert hat.“ Folgt die Feststellung: Das wäre ja mehr als der Erdumfang (40.075 km). Falls vor dem einsamen, den Zahlen angefügten m noch ein k gesetzt werden würde. Wenn, ja, wenn. Anderseits sind 950 gelaufene Marathons bereits genau so viel km wie der festgelegte Erdumfang. Da kann der Hamburger Arzt Christian Hottas (65) nur milde lächeln, denn er ist sage und schreibe bis 2017 2.560 Marathons gelaufen. Sein Ziel ist es, die Marke 3.000 zu erreichen. Möglich ist, dass er die bereits schon hat. Das weibliche Pendant dazu ist Sigrid Eichner (82). Sie hat es bisher auf mehr als 2.300 Marathonläufe inklusive mehrerer Ultraläufe gebracht, das gehört in den Bereich der Fantasie, dachte ich zuerst, was sich jedoch als Tatsache herausgestellt hat. Offensichtlich können beide von sich sagen, dass sie bereits mehrmals die Erde umkreist haben, und zwar zu Fuß. Und sie gelten als Rekord-Inhaber weltweit.

Das sind Superlativen, die eigentlich fern jeder normalen Betrachtung liegen. So fragt sich der Normalbürger, was es denn mit dieser Rekordsucht auf sich hat. Ich versuchte, dem auf die Spur zu kommen, um wenigstens ein bisschen Verständnis für die unglaublichen Aktionen zu spüren. Und siehe da, kam ich zu Stellungnahmen wie diese: „Etwa 3 Kilogramm an Gewicht verlieren Marathonläufer:innen während eines einzigen Laufes und, man höre, dieselben kommen im Durchschnitt kleiner ins Ziel, als sie es beim Start waren.“ Bis zu 1,6 Zentimeter, weil nämlich der Wasserverlust zusätzlich vermehrt wird durch die Bewegung und Belastung der Wirbelsäule. Die Flüssigkeit aus den Wirbelzwischenräumen wird förmlich herausgepresst. Laufe Marathon und du schrumpfst, allerdings nur kurzfristig, wie auch bei anderen Erscheinungen. Wissenschaftliche Tests haben zu Tage gebracht, die, salopp ausgedrückt, Folgendes aussagten: „Nach Strapazen gleichen Muskeln einer Großbaustelle. Der Körper sieht innerlich aus wie bei einem Infekt, das Herz erweckt mitunter den Eindruck, als wäre gerade ein Herzinfarkt überstanden.“ Nach einigen Tagen sind diese Symptone verschwunden.

Der freiberufliche Autor Mathias Tertilt bezieht sich dabei auf eine Unmenge von Expertisen, die sicherlich nicht ganz unbegründet, jedoch keinesfalls als verlässliche oder gar verbindliche Aussagen herangezogen werden können. Ziehen wir also unsere beiden Genannten in diesen Kontext ein, so müsste ich persifliert behaupten, beide sind nicht mehr am Leben, denn die Schrumpfungsprozesse hätten sie soweit gemindert, dass von ihnen nichts mehr zu sehen wäre. Allein 110 Marathons in relativ kurzer Zeit (das haben die Beiden ja exerziert) würden ausreichen, um von einer Normalgröße von, sagen wir 175 cm, ohne Regeneration wahrlich so enden wie „Schorschi Schrumpf“, der einfach nicht mehr da war und/oder keiner hat etwas bemerkt. Die berühmte Geschichte dürfte bekannt sein.

Was sagt das alles bezogen auf unsere eigenen bescheidenen Überlebensstrategien wirklich aus? Eigentlich nicht allzu viel, denn was gelten selbst Superlativen im Jetzt, wenn diese bereits in absehbarer Zeit nicht nur überboten, sondern sogar vergessen sind? Nun aber, wer es braucht, mit Publicity oder reiner Eitelkeit im Blickpunkt der Öffentlichkeit zu stehen - sollen sie machen. Und wir – die Normalos – wir doch auch, jede(r) nach seiner Façon und mit Lebensfreude. Wenn die da ist und erhalten bleibt, brauchen wir kein Übermaß. Die Achtung von Leistungen der Anderen indes bleiben ungeschmälert. Lassen wir es gut sein, wie wir es machen.

Horst

P.S. Nach den vorstehenden Einlassungen ist mir endlich klar, warum ich von meinem ursprünglichen Mittelbürger-Gardemaß von 180 inzwischen auf 176/177 gestaucht bin. Wäre ich doch nur einige hundert Marathons mehr gelaufen, wäre der Schwund um ein Vielfaches höher. Der Zweck? Als degenerierter Herabgestufter hätte ich Fahrpreisermäßigung im ÖPNV.
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Re: Hotti

Beitragvon Hotti » 27.01.2023, 21:41

Wer läuft, hat keine trüben An- und Aussichten

Es ist nun einmal so, Donnerstag, egal wie, es muss gelaufen sein. Am Tag danach ist meist ein Rückbesinnen wichtig, weil, wenn in Druckbuchstaben hier niedergelegt, das schnelle Vergessen wenigstens ein bisschen aufgehalten wird. Und wenn ich meine Korrespondenzen der letzten Wochen, Monate betrachte, dann wird mir immer wieder bewusst, wie der kaum aufzuhaltende schnelle Zeitablauf dazu beiträgt, vieles zu verdrängen, zu vergessen und schlicht einfach nicht mehr wahrzunehmen. Chronologisches Schreiben hilft dabei erheblich, dem Vergessen die Stirn zu bieten. Man kann ja zur Not nachschlagen, wenn Dateien ordentlich geführt werden, obwohl ich zugeben muss, nicht der geborene Archivar zu sein. Mut zur Lücke. Nur aufpassen, denn mir fällt in anderem Zusammenhang ein Zitat aus meiner ehemaligen Berufspraxis ein, wo mir in einem Zeugnis für einen „weggelobten“ Mitarbeiter der Satz auffiel „die Lücke, die er hinterließ, ersetzte ihn vollständig.“ Aua. Mochte ja stimmen, ging aber unter meiner Ägide nicht so raus.

Wieder verplauscht. Zurück zur untalentierten Buchführung. Beim Aufschreiben waren wir. Dabei führe ich gar keinen Laufkalender, wie manch besser geeigneter Mensch. Die Tagesereignisse sind es immer wieder, die mich animieren, etwas festzuhalten ohne in Statistik zu verfallen. Wobei man ja weiß, dass nichts langweiliger und unrichtiger ist als eine solche. Und merke: Traue keiner Statistik, mit Ausnahme der, die du selbst gefälscht hast. Demnach keine Daten, sondern Fakten.

Teltow ist Namensgeber eines langen Kanals von Südost nach Süden und weiter nach Westen Berlins. In Laufkreisen nicht ganz unbekannt und es gibt sogar Laufgruppen, die sich längs des Wasserweges allwöchentlich aufmachen, was Hübianer:innen meist grunewaldig oder im Havellaufbereich erledigen. Diesmal waren wir - wieder nur vier - auf den Spuren fremder und doch gleichgesinnter Sportler:innen. Der Beginn unseres Laufes war willkürlich gewählt, sozusagen mittendrin, denn es gab zwei Möglichkeiten. Laufen wir nach links oder laufen wir nach rechts. Besser wohl, mehr ins Naturbelassene oder Städtische. Die mehrheitliche Entscheidung war blitzschnell gefasst: Von der Emil-Schulz-Brücke, über die die Königsberger Str. führt, setzen wir uns in Bewegung. Ab nach Steglitz sagten wir uns.

Stadteinwärts ist ein bestens präparierter Weg zu benutzen, der insbesondere an den Wochenenden vom Volk der Spaziergänger, Walker, Jogger und Radler stark frequentiert ist. Für Anreisende leistet sogar ein Helikopter-Ladeplatz Dienste, der genau über den Weg gebaut ist. Wir sprechen vom Charitè-Haus Benjamin-Franklin, das auch Unfallklinik ist, folglich sind die einfliegenden Gäste nicht gerade beneidenswert. Doch vor dem Krankenhaus sind wir bereits in den Schlosspark Steglitz eingebogen, drehen eine flotte Runde und rauschen dann schnurstracks weiter, bis wir den nächsten Park erreichen. Bäke-Park nennt er sich. Auch nett, mit kleinem Teich und gartengerechten Wegen. Auch hier eine Runde, damit es nicht nur geradeaus geht.

Der Teltowkanal, althergebracht ein Schifffahrtsweg, weist zahlreiche Häfen auf (Lichterfelde, Tempelhof, Britz, Rudow und Altglienicke), bevor er in Grünau mit der Dahme verbunden ist. Das andere Ende im Westen verläuft an Teltow, Zehlendorf, Kleinmachnow vorbei bis zum Griebnitzsee und dann bis zur Havel. Könnte man alles ablaufen, aber nicht immer Promenaden geeignet. Wir begnügen uns mit dem Abstecher-Besuch des Stadtparks Steglitz, den wir förmlich läuferisch zerlegen, indem fast alle sich anbietenden Pfade genommen werden. Durch das Hin und Her ging fast ein bisschen die Orientierung verloren, so dass einige Umwege aufkamen. Macht nichts, denn bald ging es zurück.

Hatten wir auf der Hin-Tour ebenes Geläuf, so wählten wir auf dem Rückweg überwiegend den wassernahen Trampelpfad, der volle Aufmerksam forderte. Ein Sturz wäre mit Wasserkontakt verbunden und nicht sonderlich für Nichtinhaber des Freischwimmer-Zeugnisses ratsam gewesen.

Gleichwohl, wir haben es moderat überstanden und sind nach 12,3 km wohlbehalten zum Empfang von Rainers Apfelschnecken und ebenso vorzüglichen Cranberry-Cookies samt Kaffee angetreten.
Dankeschön, auf ein Neues.

Horst
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