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INEOS 1:59 CHALLENGE AM SONNABEND IN WIEN

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Re: INEOS 1:59 CHALLENGE AM SONNABEND IN WIEN

Beitragvon Hübi » 14.10.2019, 20:49

PRESSEMITTEILUNG: VIENNA CITY MARATHON

Die Welt schaut nach Wien: „There is only one Kipchoge“

Eliud Kipchoge hat in Wien bei einem mitreißenden Rennen eine der größten Barrieren der Sportgeschichte durchbrochen: Als Erster lief der 34-jährige Kenianer die klassische Marathondistanz von 42,195 km unter zwei Stunden. Unter den Jubelstürmen der Zuschauer rannte der Ausnahmeathlet bei der INEOS 1:59 Challenge im Wiener Praterpark am Sonnabend nach 1:59:40,2 Stunden ins Ziel. Es war ein Lauf, der die Welt in Atem hielt und faszinierte und von dem der gesamte Laufsport einen Schub bekommen wird. Auch wenn die Zeit nicht als offizieller Weltrekord gewertet werden kann, ist die Leistung einmalig: Eliud Kipchoge ist den Marathon unter zwei Stunden gelaufen. Möglich machte dieses Event neben dem britischen Titelsponsor INEOS, der die komplette Finanzierung übernahm, vor allem das Veranstalter-Team des Vienna City Marathons, das den Lauf quasi auf die Straße zauberte.

„Wir sind stolz auf dich“, sagte Kenias Vize-Präsident William Ruto auf einer Party, die am Samstagabend nahe der Ziellinie im Praterpark stattfand, zu Eliud Kipchoge. Das stellvertretende Staatsoberhaupt war extra nach Wien gereist, um den Lauf von Eliud Kipchoge zu erleben. Das zeigt ein wenig die Bedeutung, die dieses Rennen in Kenia hat. Für die Kenianer war das wohl so wie für die Deutschen der Gewinn einer Fußball-Weltmeisterschaft. „Ich stand im Ziel und schaute die lange Straße hinunter. Die Uhr tickte und war bei 1:58 Stunden - du warst nicht zu sehen …“, erzählte William Ruto über das Finale des Rennens. „Ich habe mich gefragt: Wo bist du? Was sagen wir jetzt, wenn es doch nicht klappt? Danke dafür, dass du es möglich gemacht hast!“ Und Ruto sagte zur Erheiterung der Gäste: „Du musst dich jetzt erholen - aber wir müssen uns auch alle erholen vom Mitfiebern.“

Der Vize-Präsident fügte noch hinzu: „Hier in Wien wurde groß gefeiert - aber das ist fast nichts im Vergleich zu dem Jubel in Kenia.“ Im Internet finden sich Videos, die zeigen, wie in Eldoret viele tausend Menschen beim Public Viewing ausflippen. Auch in der Hauptstadt Nairobi kam der Verkehr teilweise zum Erliegen, weil die Menschen auf der Straße tanzten. Doch selbst in Wien wurde noch um 1 Uhr früh auf der Straße vor dem Hotel, in dem Eliud Kipchoge untergebracht war, lautstark gesungen: „There’s only one Kipchoge …“

Wolfgang Konrad, der Chef des jährlich im April stattfindenden Vienna City Marathon, sagte: „Danke, Eliud! Das ist unbeschreiblich. An dieses Ereignis werden sich Generationen erinnern. Wer den Zieleinlauf erlebt, kann nur begeistert sein. Wien ist jetzt die Heimat für den schnellsten Marathon der Welt und auf immer mit dem ersten 1:59-Marathon verbunden. Das gesamte Rennen ist eine fantastische weltweite Werbung für den Laufsport und für Wien.“

Eliud Kipchoge bedankte sich bei allen Beteiligten, die ihn auf dem Weg zur Marathon-Traumzeit unterstützt hatten - besonders aber bei seinen Tempomachern: „Wir kamen als Team zusammen und nur dadurch wurde es möglich. Ich habe gezeigt: No human is limited. Ich war der Erste. Aber ich glaube jetzt, es werden weitere Athleten kommen, die unter zwei Stunden laufen werden.“

Bereits vor der INEOS 1:59 Challenge hatte Eliud Kipchoge klargestellt, dass dies nicht sein letzter Marathon sein würde. Aller Voraussicht nach wird der Kenianer im nächsten Jahr bei den Olympischen Spielen in Tokio als Titelverteidiger an den Start gehen. Aufgrund der hammerharten Wetterbedingungen, die in Tokio im Hochsommer zu erwarten sind, sagte sein holländischer Manager Jos Hermens: „Man muss dann sehen, wie er das übersteht.“ Daher sei derzeit auch überhaupt nicht abzusehen, ob Eliud Kipchoge vielleicht dann noch einmal einen Versuch unternehmen könnte, unter rekord-konformen Bedingungen die Zwei-Stunden-Barriere anzugreifen. Der Asphalt der extra für das Rennen in Wien neu geteerten Hauptallee im Praterpark wird sicher ein paar Jahre halten …

Weitere Informationen online unter: www.vienna-marathon.com

Hinweise: Für Nachfragen kontaktieren Sie bitte Andreas Maier über: andreas@vienna-marathon.com

Bild
VCM / Michael Gruber


Das angehängte Foto, das Eliud Kipchoge nach dem Zieldurchlauf in Wien mit den Tempomachern zeigt, kann unter der folgenden Quellenangabe nur im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung honorarfrei verwendet werden: VCM / Michael Gruber
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