Re: 6h/24h Lauf in Bernau am 11.9.2010
von silverfox » 07.09.2010, 14:28
Vielen Dank, liebe Silke, für deine wichtigen Hinweise. Irgendwie freue ich mich, aber ich habe auch eine gehörige Portion Angst und Respekt. Ich kann es mir nicht so gut vorstellen, rund um die Uhr... Darum finde ich deine Leistungen diesbezüglich auch absolut bewundernswert. Für mich würde ich so etwas nie in Erwägung ziehen.
Es war 2001, glaub ich, als wir hier in Berlin an der 24-Std.-Schwimmstaffel für's Guinness-Buch teilnahmen. Da ist jeder einzelne nicht so viel geschwommen, aber man war die ganze Zeit auf Trapp mit der Organisation und den wilden Kindern und Jugendlichen. Das war schon ein sehr tolles Erlebnsi. Am Ende war ich über 40 Std. am Stück wach - hoffnungslos überdreht und ein, zwei Tage später völlig platt.
Ich versuche dann, dass wir schon Freitag unser Plätzchen abstecken und die Zelte aufbauen können. Super, dass es sogar Strom gibt.
Das mit den warmen Sachen und reichlich Wechselsachen ist klar. Ein "bisschen Erfahrung" habe ich dank des Stundenpaarlaufs im eiskalten Dezemberdunkel, wo du auch warst. Das fand ich so anstrengend, weil man wegen der kleinen Runde nur sehr schnell lief. Ich hätte nicht gedacht, dass so eine Stunde, wo ich ja nur die Hälfte lief, so anstrengend sein könnte.
Das mit der "ambitionierten Sache" sehe ich auch so! Mal nur rechnerisch: jede läuft 6 Std. im 7-er Tempo: macht ca. 50 km. Selbst ein durchschnittlicher 8-er-Schnitt mit Walken, wenn's nicht-mehr-geht, bringt's auf 45 km. Julia rennt grad durch den Park, die aufgekommene Panik zu dämpfen.
Liebe Grüße
Sigrid
______________