Es scheint, als ob alle Welt, auch in alten Tagen schon, ein Ohr für den Wohlklang dieses Namens gehabt habe, denn alles, was um den See herum gelegen ist, hat den Namen von ihm entlehnt, und wir unterscheiden außer dem eigentlichen »Werbellin« noch eine Stadt, ein Dorf und ein Schloß gleichen Namens, woran sich dann schließlich der Werbelliner Forst reiht, dessen wir schon früher, als des kostbarsten Jagdgrundes der Hohenzollern, gedacht haben.
Und nun, das konnte Herr Fontane wohl kaum erahnen, hat auch ein wirklich schöner Triathlon seinen Namen diesem See entlehnt... Doch wenn sich Triathleten und Badegäste auf dem Heimweg befinden, der Strand sich langsam leert und sich der Abend senkt, dann legt sich eine Stille über den See und die alten Zauber scheinen mit Macht hervorzubrechen...
Die Muränen sind hin wie die Schlösser, die den »Werbellin« umstanden, nur der See selber ist in seiner alten Schönheit verblieben. Bei Altenhof, unmittelbar an dem gelben Kiesufer, liegen ein paar Tannenstämme aufgeschichtet und bilden eine hohe Bank zum Überblick. Und dort nehmen wir Platz. Kleine Wellen schäumen ans Ufer vor uns, die breite Wasserfläche liegt noch im Licht, während sich nach Norden hin bläuliche Schatten über Wald und See breiten...
Es ist ein Märchenplatz, auf dem wir sitzen, denn wir sitzen am Ufer des »Werbellin«.




Beste Grüße
Jochen





an die Finisher




Erst recht für einen angeblichen "Nicht-Schwimmer!"

- Jochen!