Quelle: Dr. med. Dieter Kleinmann in seinem Buch "Laufnebenwirkungen",
Deutscher Ärzteverlag Köln, ISBN 978-3-7691-0592-6
Gefäßkrampf (,,Kalte Hände")
Manche Läufer, vor allem Läuferinnen, klagen
über kalte Hände mit bläulicher Hautverfärbung,
die durch Engstellung der Hautgefäße
verursacht wird und bei hohen
Außentemperaturen oder bei intensiver Wärmeentwicklung
durch Muskelarbeit wieder
verschwindet (idiopathische Akrozyanose).
Eine Lungen- oder Herzkrankheit muss
natürlich ausgeschlossen werden.
Sind einzelne Finger mehr oder weniger
anfallsweise ,,ganz weiß" und kalt, so ist die
zuführende Arterie durch einen Krampf in
der Gefäßwandmuskulatur verschlossen
(Raynaud-Symptomatik), der sich erst wieder
durch hohe Wärmeentwicklung oder reibende
Bewegungen löst. Manchmal ist eine
medikamentöse Therapie erforderlich, z.B.
Einnahme eines Calciumantagonisten.
Vereinzelte Läufer und Läuferinnen empfinden
die kalten Hände als derartig lästig,
dass sie selbst im Sommer mit Handschuhen
laufen.
Ich glaub, ich kenne jemanden, den das betrifft.







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