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25. April 2010: BIG SUR Marathon

25. April 2010: BIG SUR Marathon

Beitragvon Hübi » 26.10.2008, 20:10

Kein Schreibfehler :zustimm: - die Planungen laufen für 2010 :icon_exclaim: :dance:
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Heute beim Lauftreff mit Torsten und Hans mal als Programm für 2010 vorgemerkt :zustimm: :ja: :dance:

:icon_arrow: http://www.bsim.org/site3.aspx

:icon_arrow: Schau'n wir mal :biggthumpup: :sport1:
Liebe Grüße, Hübi :lach062: Mobil: 0176 - 56 56 76 56 | Mobil beim Laufen: 0171 - 275 95 05
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Re: April 2010: BIG SUR Marathon

Beitragvon Frank P. » 26.10.2008, 20:41

MaryW ist da ja einmal mit gelaufen und schwärmt sehr davon!
Die Bilder und das Video erinnern mich sehr an den Two Oceans Marathon am Kap!

Es würde bestimmt Spaß machen, den BIG SUR Marathon einmal zu laufen!
Liebe Grüße, Frank. #674 Jubilee Bild Frank P. - Die Laufseite
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Re: April 2010: BIG SUR Marathon

Beitragvon Bernd M » 26.10.2008, 20:56

Big Sur war für mich einer der drei schönsten und beeindrucksten Marathons, die ich bisher gelaufen bin - landschaftlich gesehen bestimmt. Und es kann sehr, sehr gut sein, dass ich mich euch anschließe... irgendwie hat mich dieses Erlebnis nie mehr richtig losgelassen. Gottlieb will übrigens auch Big Sur mitlaufen, hat er mir erzählt. Wahrscheinlich kriegen wir eine nette Gruppe zusammen.

Es träumt schon wieder:

Bernd (mit M. Wie Monterey.)
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Re: April 2010: BIG SUR Marathon

Beitragvon Hübi » 26.10.2008, 20:59

Super :biggthumpup: :zustimm:
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Re: April 2010: BIG SUR Marathon

Beitragvon Karen » 26.10.2008, 23:21

Oh man, das wäre auch mal noch so ein großer Traum von mir. Vor allem, weil ich dort mit Torsten im letzten Jahr in der Gegend Urlaub gemacht hatte. Somit konnte man schon mal die tolle Gegend dort erkunden...
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Liebe Grüße von Karen
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Re: April 2010: BIG SUR Marathon

Beitragvon harriersand » 27.10.2008, 17:44

Den habe ich auch auf meiner Träum-Liste! :freude:

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Re: April 2010: BIG SUR Marathon

Beitragvon AlexW » 28.10.2008, 00:17

2010 :icon_question: Das könnte bei mir passen. Da wäre ich gern dabei :icon_exclaim: :zustimm:
Viele Grüße, Alex
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Re: April 2010: BIG SUR Marathon

Beitragvon Tortellini » 30.04.2009, 20:10

Schon mal zur Info und bitte im Kalender Termin setzen!!! Vor allem Zur Anmeldung ab September 2009!!!

The 25th presentation of the Big Sur International Marathon will be held on April 25, 2010 and promises to be special! Registration will open on September 1st
Gruß
Torsten

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April 2010: BIG SUR Marathon

Beitragvon Bernd M » 06.05.2009, 12:48

Gerade habe ich auf einen alten Festplatte meinen Laufbericht vom 2005er Big Sur Marathon gefunden. Ich stelle ihn einfach noch mal rein, für alle, die noch keinen Bericht über Big Sur gelesen haben, oder die 2010 auch mitlaufen wollen. Und sich weder von der Länge eines Marathons noch von der Länge meines Berichtes abschrecken lassen:


BIG SUR 2005.

Irgendwo zwischen Mile 23 und 24, kurz vor dem vorletzten Anstieg, beginnen die Bilder vor meinen Augen an zu tanzen. Ich bin zu erschöpft, um der flirrenden Fata Morgana mit ihren verführerischen Bauchtänzerinnen große Aufmerksamkeit zu schenken. Erst eine in orientalische Gewänder gehüllte Schönheit, die sich lachend und tanzend um mich herumschlängelt, holt mich mit ihren rhythmisch zuckenden Hüften in die schweißnasse Realität des Marathons zurück. Es gelingt ihr nicht ganz: Denn wie real können Bauchtänzerinnen auf einem völlig einsamen Highway 1 wirklich sein?

Rückblende.

Nach knapp vier Stunden unruhigen Schlafs und einem dringend nötigen Kaffee zeigt meine Pulsuhr nächtliche 3.45 Uhr an, als sich in Downtown Monterey die Türen der unzähligen gelben Schulbusse öffnen und ich mich in einem seltsamen Zustand von schläfriger Erregung auf eine der engen, Kunstleder-bezogenen Sitzbänke quetsche. Eine Stunde wird die Fahrt über den bereits gesperrten Highway 1 zur Ranger Station dauern, dem bergumsäumten Startplatz zum 20. Big Sur Marathon. Ich schäle die erste von drei Bananen.

Unser Bus passiert ein Straßenschild am Carmel River mit der Aufschrift BIG SUR 26 Miles. Werv genau hinsieht, entdeckt hinter der 26 ein kleines, von Läuferhand hinzugefügtes und von der örtlichen Polizei unangetastetes .2, dass der tatsächlich gelaufenen Distanz dieses lokalen Großereignisses angemessen Tribut zollt. Denn vor 20 Jahren gab genau dieses Schild einem heimischen laufbegeisterten Richter die Idee, die von Erdrutschen bedrohte Küstenstraße zwischen Big Sur und Monterey zur offiziellen Marathonstrecke zu erklären. Um Punkt 7 Uhr wird dieser mittlerweile pensionierte 70jährige den Startschuss abfeuern und die auf ca. 4000 Marathonis begrenzte Pilgerschar auf ihren muskelzerrenden Weg durch eine der schönsten Küstengebirge der Welt schicken. Oder, wie es die Veranstalter ausdrücken: Running on the ragged edge of the western world.

„Where are you from? What are you doing?“ Die typisch amerikanische Schnellabfrage meines Sitznachbarn klärt ohne plaudernde Umwege unsere geografische Herkunft und berufliche Tätigkeit. Der marathonerfahrene Staatsanwalt aus Chicago („Keepin’ the streets safe...“) läuft Big Sur wie ich zum ersten Mal und hat, wie er beteuert, nur ein Ziel: Ankommen. Ich glaube ihm nicht, zu trainiert sieht der energiegeladene Jurist aus.

Gestern, auf der kleinen, eintrittsfreien Marathonmesse in Monterey, hatte uns US-Laufguru Jeff Galloway einen kalkulatorischen Anhaltspunkt gegeben: Beste Marathonzeit plus 25-30 Minuten sei eine realistische Zielzeit. Doch jetzt, wo sich die Schlange unserer gelben, dieselbetriebenen Glühwürmchen dröhnend langsam zum höchsten Punkt der Strecke heraufquält, höre ich mich plötzlich auf die Frage meines Staatsanwaltes ebenso ausweichend antworten: I just want to finish. Hoffentlich glaubt auch er mir nicht. Denn insgeheim hoffe ich, der bisher nur einige sandige Wannseehügel laufend bezwungen hat, auf eine Zeit von deutlich unter 4.30 Stunden – trotz der insgesamt 26 großen und kleinen Anstiege. Optimismus ersetzt Erfahrung. In wenigen Stunden wird, das weiß ich, die Erfahrung den Optimismus ersetzen.

Schneller als erwartet vergeht die Zeit zwischen 5 und 7 Uhr mit Frühstücken, Kaffeetrinken, Bagel-essen, Plaudern, Porta Potty besuchen. Ein letzter Aufruf, dann stehen wir Läufer/innen wenige Minuten vor dem Start nach erwarteter Zielzeit geordnet auf dem von dichter Wildnis umsäumten Asphaltband, das uns 42.195 Meter weit bis zur Brücke über den Carmel River Freund und Gegner sein wird.

Es wird still. Über 4.000 Läufer halten ihre Köpfe gesenkt und lauschen mit geschlossenen Augen dem Gebet, daß oben auf der kleinen Starterbühne für uns gesprochen wird. Dann, Gänsehaut: In die morgendlich Kühle, die nach dem Amen herrscht, erklingt auf einmal die anrührende Stimme einer –in den USA nicht unbekannten- Opernsängerin, die ohne jegliche musikalische Begleitung die amerikanische Nationalhymne anstimmt. Später lese ich, daß viele in diesem Moment mit einem dicken Kloss im Hals zu kämpfen haben, und selbst in mir wallt eine ungewohnt feierliche Rührung auf. Als vorne am Startband ein Schwarm von weißen Friedenstauben aufsteigt und dicht über unseren Köpfen enge Kreise zieht, rollen die ersten Tränen. Ist es verrückt oder gesund, dass ich genau in diesem Moment an den Krieg der Amerikaner gegen den Irak denken muss? Ich entscheide mich für gesund. Dann fällt der Startschuss.

Es ist nicht der von allen gefürchtete, vier Kilometer lange, steile Anstieg zum Hurricane Point, der mir die Kraft raubt. Es sind nicht die ungewohnt stark gekrümmten Strassen, die meine Muskeln quälen. Nein, es sind die vielen kurzen, steilen Hügel auf den letzten 10 Kilometern, die mich fertig machen werden. Aber das weiss ich jetzt, kurz nach dem Start im wildromantischen Big Sur, noch nicht. Noch schwebe ich über das kühle Asphaltband dahin, dass sich durch die riesigen Redwood-Bäume schlängelt, während meine Beine in ihren gewohnten Langstrecken-Rhythmus fallen. Der leicht abfallende Highway ist sehr eng hier oben, und irgendwie zieht mich die zunächst dicht laufende Menge in ein Tempo von geschätzten – oder besser: gefühlten - 5:30 min/km. Der kontrollierende Blick auf die Uhr unterbleibt also erst mal, und das wird sich bis zum Ziel auch nicht mehr ändern. Nicht, weil mich mein Lauftempo nicht interessieren würde, sondern weil es ständig angesagt wird: An jedem Meilenschild stehen zwei Helfer und rufen uns alle wichtigen Zeiten zu: Bisher gelaufene Zeit seit dem Startschuss, durchschnittliches Tempo in Meilen pro Minuten und dann auch noch die sich daraus errechnende Zielzeit. Was für ein Service!

Noch ein paar Kurven und Steigungen, dann führt uns der Highway hinaus aus den Wäldern und auf seinem in die Felsen gesprengten Weg hoch oben am blau-grünen Pazifik entlang. Das unglaublich dramatische Landschaftsbild, das da nach einer Kurve plötzlich vor uns liegt, kommt für mich wie ein Schock. Ich werde es, da bin ich mir sicher, so schnell nicht wieder vergessen.

Nach den ersten hundert Höhenmetern ersterben die dahinplätschernden Gespräche, nur noch schweres Atmen und Keuchen mischt sich mit der kalten Morgenluft. Das Tief, das uns noch am Freitag und Samstag mit ungebetenem Regen und böigen Wind versorgt hatte, ist in der Nacht abgezogen und hinterlässt ein nahezu ideales Laufwetter: Eine geschlossene Wolkendecke, die erst im Ziel aufreißt und daher das Thermometer lange bei 14-15 Grad hält, fast völlige Windstille und einen glasklaren Blick bis weit hinaus auf den Pazifik. Einige glückliche Läufer können sogar Wale beobachten, die sich auf dem langen Weg vom Polarmeer in die warmen Gewässer vor der mexikanischen Golfküste befinden.

Die Verbindung von steil zum Meer abfallender Küstenstrasse und kompletten Sinfonie-Orchestern an ihrem Rand ist für einen Big Sur-Novizen äußerst ungewohnt. Sie verleiht dem Begriff „Ich traue meinen Augen nicht“ eine reale und gleichzeitig auch surreale Bedeutung. Wobei dieser Prozess des Augentrauens immer wieder auf eine neue Probe gestellt wird: Japanische Trommler peitschen uns unter dem donnernden Applaus der Brandung zum Hurricane Point hinauf, an dessen höchsten Punkt uns die anrührende Musik eines 15jährigen befrackten Meisterschülers am Konzertflügel fast zum Weinen bringt, später verwandeln wildgewordene Samba-Tänzer die Querung der geschwungenen Bixby Bridge in brasilianisch brodelnden Karneval. Es gibt Dudelsackspieler, Jazz-Formationen, Rock & Roll-Bands, Sänger, Schülerorchester, Querflötenspieler, Bauchtänzer, New Age-Musiker, und alle genießen ihren Auftritt auf dieser spektakulärsten Open-Air-Bühne der kalifornischen Westküste. Wir sparen nicht mit Beifall.

„You are looking great!“ Der verschmitzt grinsende Helfer am Verpflegungspunkt hat meinen hochroten Kopf humorvoll registriert und läuft kurz neben mir her. Ich schnappe mir den angebotenen Wasserbecher und stürze den Inhalt in wenigen Schlucken hinunter, bevor ich mir zusätzlich einen Becher mit Gatorade greife. Überhaupt, die gesamte Versorgung ist nicht nur liebevoll organisiert, sie läßt auch kaum Wünsche offen: Natürlich gibt es Wasser, aber auch Gatorade, kleine Beutel mit Energie-Gels, Bananen, Orangen, und kurz vor dem Ziel werden uns sogar frische Erdbeeren gereicht. Andere Samariter halten Bretter mit Vaseline hoch, und am Fuss der letzten harten Steigung steht sogar ein freundlicher älterer Herr mit einem offiziellen Schild an der Strecke: Hugs! (Umarmungen). So viel Zeit muss selbst im Kampf um Sekunden sein: Vor ihm wartet tatsächlich eine lachende Schlange erschöpfter Läufer/innen, um sich kurz vor dem Ziel noch einmal herzhaft drücken zu lassen. Nur ich, noch immer angetrieben von den Zielzeit-Rufen, werde das Drücken und Herzen Daniela überlassen. Lange kann es nicht mehr dauern.

Allein das simple Stehen eines Menschen ist ein biologisches Wunderwerk. Wäre er eine lebensgroße Puppe, würde er schlicht und einfach umfallen. So aber werden selbst kleinste körperliche Schwankungen computergleich registriert, alarmierte Nerven feuern Signale ans Gehirn, präzise Anweisungen kommen nanosekundenschnell zurück, lockern oder spannen genau definierte Muskeln, ein unablässiges neuronales Feuerwerk hält uns stehend im Gleichgewicht. Und dann erst, weit komplexer noch, das Laufen! Doch im Moment feuert bei mir gar nichts mehr, keine einzige Nervenzelle signalisiert, keine einzige Synapse reagiert. Mein Gehirn ist eine tote Wüste, in deren trockenen Sand jemand ein verzweifeltes H-I-L-F-E-I-C-H-K-A-N-N-N-I-C-H-T-M-E-H-R-! gekratzt hat – direkt neben dem verdorrten Gerippe meines inneren Schweinehundes. Doch irgendwas in mir läuft –wankt!- trotzdem weiter, direkt auf eine Fata Morgana mit lachenden Bauchtänzerinnen zu. Fata Morgana? Von wegen: Die weibliche Wucht der sich windenden Körper wirft mich fast aus der Bahn.

4 Stunden und 11 Minuten nach dem Start das ersehnte Ritual des Zieleinlaufs: Das Zielfoto zeigt einen stolpernden Läufer, der seinen schweissnassen Kopf auf die soeben gedrückte Stoppuhr senkt. Geschafft! Gestaute Emotionen wallen ungehindert auf, die malträtierten Beine stellen endgültig ihren Dienst ein, noch einmal spannt sich der Körper zum Medaillenempfang. Ich werde ruhig durch das Empfangszelt geschoben, dass ich 15 Minuten später mit einem Arm voller Goodies wieder verlasse. Typisch: Daniela, die mich auf den letzen hundert sonnigen Metern des turbulenten Zieleinlauf-Volksfestes fotografiert hat, sucht mich an Orten, die wir vorher nicht verabredet haben. So habe ich erst einmal genügend Zeit, auch meine Seele ankommen zu lassen, die sich irgendwo oben auf der Küstenstrasse neben einem Konzertflügel auf einen Felsen gesetzt und nichts weiter getan hat, als in stiller Ehrfurcht hinaus auf den endlosen Pazifik zu starren.

Und der in Silberfolie gewickelt Rest von mir steht einfach am Ziel eines der schönsten Marathone der Welt, und während ich auf Frau und Seele warte, bin ich einfach nur glücklich.
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Re: April 2010: BIG SUR Marathon

Beitragvon Tortellini » 06.05.2009, 16:51

Danke, Bernd. Jetzt habe ich keine Zweifel mehr. Ich will diesen Lauf! Und ich hoffe wirklich sehr, dass noch viele andere Rote dabei sein können.

Was ich dich sowieso schon fragen wollte. Wo habt ihr denn übernachtet. Direkt in Monterey? Hotel oder Privat? Wie seid ihr geflogen? Was war der Zielflughafen?
Sylvia und ich wollen danach noch 2 Wochen Urlaub machen. Vielleicht Grand Canyon und auf jeden Fall San Francisco. Hast du noch andere Tipps?
Gruß
Torsten

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