Re: 25.01.2009 Elbtunnel-Marathon
von Lauffreundin » 26.01.2009, 09:51
Es war ein schönes Wochenende in Hamburg. Das kann man zusammenfassend feststellen. Eine etwas anstrengende Anreise, nach einem kurzen Läufchen ging es gegen 17 Uhr los, leider erst mit Regen und dann mit Schneetreiben. Aber wir kamen heil an. Im Hotel saßen schon alle mit knurrenden Mägen an der Rezeption und warteten auf uns. Frank (Volkerssohn) war auch schon da. Wir fanden ein nettes italienisches Restaurant, es war sowohl kulinarisch als auch sonst ein schöner Abend. Der Baltic-Run Familie in jedem Falle würdig.
Am Samstag begann der Tag mit einem kleinen Läufchen an der Außenalster, dann einem ausführlichen Frühstück mit allem drum und dran und dann war auch Frank schon wieder da. Er wollte uns die Stadt, in der er seit 8 Jahren zu Hause ist, etwas näher bringen. Das ist ihm gut gelungen. Es hat viel Spaß gemacht, mit einem so kundigen Stadtführer unterwegs zu sein. Am frühen Nachmittag überließen wir uns aber lieber der Entspannung und verabschiedeten uns Richtung Hotelzimmer. Später trafen wir uns nochmal zur Abholung der Startunterlagen und warfen einen ersten Blick in den Tunnel. Das ist schon eine spannende Sache, so ein Tunnel unter dem Fluß.
Am Abend kamen Kerstin und Peter zur Runde dazu und wieder war es ein italienisches Restaurant, welches uns bewirten durfte. Frank hatte eines ausgesucht und Plätze bestellt. Wieder war es ein wunderbarer Abend. Der Marathontag begann zeitig, gegen 8 Uhr wollten wir frühstücken.
Jörg war ziemlich aufgeregt, was sonst bei Wettkämpfen doch eher selten ist bei ihm. Aber diesmal hatte er ein ehrgeiziges Ziel und dementsprechend angespannt.
Zum Lauf:
Das ist da unten im Tunnel wirklich bestens organisiert aber ich glaube, ich lauf doch lieber oben. :wink:
Meine Rundenzeiten sagen mir, wann ich die Dixis besucht habe. Und das war leider sehr sehr oft. Und da ich darauf hoffte, dass die von der Laufstrecke am weitesten entfernte die sauberste sein könnte (das war auch so), nutzte ich natürlich diese. Mindestens 10 Mal. Dadurch waren einige Läuferinnen und Läufer irritiert, bis ich sie darüber aufklärte, dass ich sie nicht andauernd überrundete, sondern nur einholte. ops: Ich traute mich auch kaum noch, was zu trinken oder anderes zu mir zu nehmen. Bauchschmerzen quälten mich dazu. Aber das kommt davon, wenn man meint, beim Hotelfrühstück unbedingt eine große Schüssel vom Obstsalat haben zu müssen.
Viele liebe Leute getroffen und am Ende noch 3:56 gelaufen. (Sollte ja auch nur sub 4 werden aber nach dem hoffnungsvollen Beginn doch schade). Nach dem zweiten Dixibesuch stellte ich das zügige Laufen bereits ein, denn da lohnte es schon nicht mehr. Die feuchte kalte Luft im Tunnel war mir unangenehm.
Die Organisation des Laufes ist aber sehr vorbildlich. Soforturkunden, Gepäckabgabe, Rundenansage, alles sehr gut. Manchmal kam man beim Überholen schon schwer vorbei, weil einige doch in Grüppchen liefen. Aber das wird wohl für die ganz schnellen eher etwas problematisch gewesen sein.
Jörg hat sein sub 3 Ziel leider verfehlt und kam nach 3:04h ins Ziel. Aber nach einer Weile söhnte er sich damit dann doch aus.
Ich halte die Strecke sowieso nicht für bestzeitentauglich, es ist an einigen Stellen rutschig, man muss zum Überholen doch oft den Bürgersteig hoch und runter und wie gesagt, die Luft ist gewöhnungsbedürftig. Aber schön, mal dabei gewesen zu sein.
Herzliche Grüße
Silke